David gegen Goliath 2.0 ?

Es ist schon erstaunlich wie viel Inhalt man in einen so kleinen Begriff wie Web 2.0 stecken kann. Ebenso erstaunlich ist wohl die Tatsache wie viele unterschiedliche Meinungen zum Sinn und Sein dieses Wortes im Internet umherziehen, wie Propheten eine möglichst große Anhängerschaft um sich scharen und von ihrer Meinung überzeugen wollen. Das klingt jetzt alles sehr biblisch und überzogen, soll es auch ^^
Persönlich kann ich ja nicht viel mit solch religiösen Ansichten über das Internet anfangen, mit Dingen wie dem Gehirn der Menschheit als allwissendes Überwesen, durch unser gesammeltes Wissen erschaffen. Von einer einzigen, großen Internetgemeinschaft die mit neuen, klangvollen Sprachen wie Pearl, Phyton, Ruby und erhobenen Fahnen gegen die die Großkonzerne des alten Internets marschieren und deren Vorherrschaft brechen. Aber ich lasse mich ja selbst schon wieder von solchen Vorstellungen mitreißen, selbst wenn ich nur etwas bissig darüber schreiben möchte^^
Das sich allerdings großes im Internet entwickelt, lässt sich nicht abstreiten. Zwei meiner Meinung nach sehr wichtige Begriffe die in „Web 2.0“ enthalten sind, sind für mich Daten- und Communitymanagement. Zum einen also die Möglichkeit die gewaltige Datenmenge sinnvoll zu strukturieren, verlinken, bewerten und somit nutzbar zu machen. Das beste Buch nützt keinem, wenn keiner weis wo es steht. Das tolle ist nun, das dieses Wissen durch neue Entwicklungen in der Vernetzung von Usern, Rezensionen und Inhalt greifbar gemacht wird. Wir haben einen riesigen Berg dieses Inhalts aufgetürmt (z.B. Bilder) und können uns nun daran machen Stollen und Gänge in diesen Berg zu treiben (Flickr.com), beschriftet von tausenden anderen die vor uns diese Gänge betreten haben. Dieses organisieren von Wissen im Internet, aus dem Wissen und Tun seiner Nutzer heraus ist für mich eine der Kernerrungenschaften im Web 2.0.
Aber auch das Programmieren selbst wandelt sich mit dem Internet. Tim O'Reilly beschreibt dies in seinem Artikel „What is Web 2.0" als eine leichtere, offenere Art des Programmierens. Es wird so anderen erleichtert an die vorhandene Software anzuknüpfen, sie zu erweitern und zu verändern. Vor allem Einrichtungen wie SourceForge.net, wo zur Zeit über eine Million registrierter User an mehr als 100 000 Freeware Projekten arbeiten, oder Projekte wie „Folkmind“, die den Umgang mit großen Datenmengen erleichtern, prägen das neue Bild des Internets
freshjive - 23. Nov, 19:02

netter beitrag. wäre aber noch interessant gewesen die vielen anderen meinungen und stimmen zu dem begriff stärker im posting aufzugreifen und zu verlinken. Im Wiki hast Du ja eine Reihe entsprechender Links eingestellt...

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